Gedächtnis – Segen und Fluch

Warum wir Probleme nie mit derselben Denkweise lösen können, mit der wir sie erzeugt haben.

Gedächtnis sehe ich als einen Segen und einen Fluch zugleich.

Von Gedächtnis spreche ich, wenn ich als Beobachter fest-stelle, dass ein beobachtendes System (sei es ein Organismus, ein Bewussteins- oder ein Sozial-System) im digitalen (nicht-analogen) Modus operiert. Das heißt: wenn es seine Erfahrung (= die Informationen oder Unterschiede, die sich in der Vergangenheit als wirksam bewährt haben), in Form von „Land-Karten“ (inneren Bildern) in Strukturen festhält, die, wenn sie angetriggert werden, ohne weitere (analog prozessierte) Zwischenschritte wirksames Verhalten auslösen.

Von Gedächtnis unterscheide ich Mimesis. Von Mimesis spreche ich, wenn ich als Beobachter fest-stelle, dass das System sich durch vor- und nach-ahmendes Verhalten (bzw. durch Variieren der mit dem Verhalten korrespondierenden inneren Landkarten)  an die Bewegung von etwas Anderem an-ähnelt, sie also analog abbildet, und das Ergebnis wieder in einer neuen Landkarte digital festhält, d.h. in seine Struktur ein-schreibt.

Im Übrigen unterscheide ich Gedächtnis und Sich-Erinnern. Von Gedächtnis zu sprechen heißt einfach nur, dass ein Beobachter fest-stellt, dass ein Organismus vergangene Erfahrungen in seine Struktur so ein-schreibt, dass sie ohne analoge Zwischenschritte wie ein Film einfach abgespult werden kann. Wenn wir uns dagegen erinnern, z. B. an einen schönen Urlaub, dann operieren wir nicht im digitalen Modus (dann wären wir ja Automaten), vielmehr prozessieren wir unsere inneren Bilder analog und digital zugleich.

Im Einzelnen und genauer:
Die Informationen (also die Unterschiede, die für das System einen wirksamen Unterschied ausmachen) wurden zwar in der Vergangenheit mittels analogen Bewegens erzeugt, d. h. durch mimetisches Variieren jener Muster, mit denen das System Sensorik und Motorik miteinander verknüpft.
Um wirksames Verhalten auszulösen und Zukunft zu ermöglichen, muss das System aber
a) seine „Informationen“ zu unterscheidbaren, abgegrenzten Sinneseindrücken (die für das System „Objekte“ repräsentieren) verdichten, und
b) deren wechselseitige raum-zeitliche Relationen in Karten quasi einfrieren, d. h. in seine Struktur, letztlich in den Organismus ein-schreiben: in der Form eines Algorithmus, der jederzeit und ohne analoge Zwischenschritte abgerufen bzw. getriggert werden kann.

Karten (innere Bilder) besitzen eine doppelte Form; man kann sie wie ein Kippbild von zwei Seiten aus betrachten: sie repräsentieren in ihrer physischen Form (z. B. als DNA) eine bestimmte Erfahrung der Vergangenheit; gleichzeitig verweisen sie aber auf eine mögliche, erst noch zu verwirklichende Zukunft.
Entscheidend ist: Objekte und Karten beziehen ihre Gültigkeit oder Bedeutung allein aus ihrer Beziehung zu der Umwelt (Nische), in der sie sich herausgebildet haben; zugleich aber verbergen sie dies. „Die vermittelnde Bewegung verschwindet in ihrem eignen Resultat und lässt keine Spur zurück“ (Marx).

Gedächtnis ist immer ver-körpert. Das Gedächtnis eines Systems bildet seinen blinden Fleck, d. h. den Standpunkt oder Ort, von dem aus es beobachtet, also seine Unterscheidungen trifft. Gedächtnis ermöglicht Routineverhalten, aber auch adaptive (z. B. Stress- )Reaktionen.

—  Die „Mutter“ allen Gedächtnisses von Organismen bilden die in der DNA ver-körperten Erb-„Informationen“. Die Gentechnik vernachlässigt die vermittelnde, mimetische Bewegung – von daher auch die in ihr schlummernden Risiken und Gefahren, insbesondere, wenn sie sich wie etwa in der Agrar-Industrie zu einer Profit-Erzeugungs-Maschine verselbständigt.

—  Das Gedächtnis psychischer Systeme (Bewusstsein) ver-körpert sich in der „Haltung“ (dem „Charakter“) einer Person. Haltung (oder Charakter) ist der blinde Fleck des psychischen Systems, aber notwendig dafür, dass es überhaupt Unterscheidungen treffen kann. Ein Beobachter (der auch das psychische  System selbst sein kann) erschließt sich die (bzw. seine) Haltung aus stereotypen Körper-Bewegungen (Gesten, Sprachklang, verwendete Metaphern etc.). Durch diese Zuschreibungen von Charakter oder Haltung wird ein beobachtendes System zu einem Ich-Beobachter, einer Person. Das „Flussbett“, das die Körperbewegungen sinn-voll orientiert, sind Artefakte (materielle Werkzeuge etc. bzw. soziale Rollen), die der Person als externes Gedächtnis dienen.

—  Das Gedächtnis oder der Charakter sozialer Systeme ver-körpert sich ebenfalls in Artefakten. Ein Beobachter (z. B. ein Soziologe oder Anthropologe) erschließt sich den Charakter sozialer Systeme aus deren Ritualen. Hier zeigt sich die Schwierigkeit der historischen Anthropologie schriftloser Gesellschaften: sie hat nicht viel mehr als Werkzeug- und Knochenfunde zur Verfügung.

Da die Nische eines Systems sich laufend (aus Sicht des Systems: chaotisch) verändert, entstehen Lücken, die das System wieder mit analogem (mimetischem) Prozessieren füllen muss; d. h. es muss die Karten laufend anpassen bzw. sie neu (er-)finden. Hier gilt der eingangs zitierte, Einstein zugeschriebene Satz.

Verändern der inneren Bilder heißt: Lernen. Mit Gregory Bateson unterscheide ich Lernen I, Lernen II und Lernen III.
—  Lernen I (oder Proto-Lernen) bedeutet: das Gedächtnis neu zu justieren, um ein Problem zu lösen. Eine Ratte z. B. lernt, einen bestimmten Hebel zu bedienen, um an Futter zu gelangen. Lernen I alleine für sich genommen führt in die Sucht.
—  Lernen II (oder Deutero-Lernen) heißt: das Gedächtnis neu einzustellen (zu kalibrieren), mit der Nische in mimetische Resonanz zu treten und das Lernen zu lernen. Kinder „deutero-lernen“ die Kultur ihrer Umwelt, sie lernen ihre Spielregeln, ver-körpern sie und bilden so ihren „Charakter“. Ein Beispiel für misslingendes Neu-Kalibrieren ist die Trauma-Reaktion: Ein vergangenes Ereignis wird auf einen bestimmten Auslöser hin immer wieder wie ein Film (Algorithmus) abgespult.
— Lernen III bedeutet, etwas „über den eigenen ‚Charakter’ und die eigene Weltsicht zu lernen“ (M. Berman 1981), d. h. darüber, wie man ihn immer selbst wieder hervorbringt, um sich so Schritt für Schritt aus dem Griff des Deutero-Musters zu befreien. Lernen III erfordert ein Kultivieren von Achtsamkeit.

Wir Menschen der Moderne haben einen Denkmodus deutero-gelernt, der uns von unseren lebendigen Wurzeln abschneidet. Es macht vielleicht den Kern der gegenwärtigen globalen Krise aus, dass wir es versäumt haben, eine Sprache, oder besser: ein Sprach-Spiel zu entwickeln, mit dem wir den mimetischen „Dialog mit der Natur“ (Prigogine) aufrecht erhalten. Ein solches Sprachspiel müsste der schöpferischen Kraft von Natur gerecht werden: es dürfte Lebendiges nicht auf triviale Maschinen reduzieren, nicht nur als Instrument behandeln. Es dürfte sich zur Begründung seiner Aussagen aber auch nicht auf angeblich ewig gültige, metaphysische Werte („Gott“ oder „die Vernunft“) berufen.

Die mechanistische, geist-lose Weise, Lebendiges zu denken, hat sich erschreckend tief in unser modernes westliches Denken eingegraben, möglicherweise tiefer als wir uns das bisher eingestanden haben. Denn wir ver-körpern dieses Denken; wir haben es sozusagen mit der Muttermilch eingesogen. Als Bürger westlicher Kulturen lernen wir, „alles um uns herum zu manipulieren und es fällt (uns) schwer zu glauben, dass die Realität auf einer völlig andersartigen Grundlage aufgebaut sein könnte.“ (Berman, a. a. O. , S. 188)

Ob die gegenwärtige Digitalisierung unserer Lebenswelt uns dazu verführen wird, noch geschickter zu manipulieren (Gentechnik, Big-Data) oder aber uns helfen wird, uns aus dem Griff des instrumentellen Denkmusters zu befreien – das ist eine noch offene Frage.

– – – – – –

Man könnte das alles auch vielleicht mit einem Gedicht von Li Yu (1610 – 1680) sagen:

Was ist Leben?
Es ist – die Spur des Schmetterlings,
Es ist – der Duft der Natur,
Es ist – die Notenschrift der Sterne.
Im Frühling säen
und im Herbst ernten –
das heißt leben
immer wieder von vorn beginnen…

. . . . .

Ich danke Rolf Todesco für anregende Kommentare.

 

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12 Kommentare

  1. das soll keine Kritik sein, sondern ein Erfahrungsbericht: Mir fehlen anschauliche Beispiele und mich überfordert (auch hier) die Idee, wonach ein Organismus, ein Bewussteins- oder ein Sozial-System im gleichen Aufwisch behandelt werden können (was vielleicht auch Beispiele unmöglich macht?)

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  2. meine Leitfrage ist es ja, was einen Menschen ausmacht, was es heißt oder bedeutet, ein Mensch zu sein, also weder ein Regenwurm oder Schimpanse auf der einen noch ein Roboter auf der anderen Seite. Um den Unterschied (nach beiden Seiten hin) zu verstehen, muss ich aber erst mal darüber nachdenken, in welcher Weise sie vergleichbar sind.

    Reichen Ihnen denn die Beispiele DNA bzw. der (von einem Beobachter über Körperbegungen / Gesten zu erschließende) Charakter nicht aus? Sowie das Beispiel von der Kulturanthropologie.

    Auf den Roboter und künstliche neuronale Netze und den Unterschied zu Organismen bin ich aber nicht eingegangen.

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    1. ich war zu kurz, ich meinte nicht Beispiele, sondern Erläuterungen anhand der Beispiele, die zeigen, inwiefern die Beispiele solche sind. Ich habe nicht verstanden, inwiefern die DNA ein Gedächtnis sein soll. Wer oder was will sich denn bei der DNA an etwas erinnern?
      Und Roboter habe doch auch kein Gedächtnis in dem Sinne, dass sie sich erinnern möchten.
      Jetzt, wo ich das schreibe, merke ich, dass ich Gedächtnis mit Erinnern verbinde, was Sie ja vielleicht gar nicht tun?

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    1. und da merke ich, dass ich von neuronalen Netzwerken – weder von künstlichen noch von andern – keine hinreichend Vorstellung habe. Das will ich seit vielen Jahren genauer anschauen, bin aber doch nie dazu gekommen. Das würde mir hier vielleicht auch helfen, Ihre Modus-Unterscheidung zu verstehen.

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  3. ja, man muss wohl zwischen Gedächtnis und Sich-Erinnern unterscheiden.
    Wenn wir uns an etwas erinnern, z.B. an einen schönen Urlaub, dann operieren wir nicht im rein digitalen Modus; wir prozessieren vielmehr die inneren Bilder mit unseren Emotionen, analog und digital zugleich.
    Von Gedächtnis zu sprechen heißt dagegen einfach nur, dass ein Beobachter fest-stellt, dass ein Organismus vergangene Erfahrungen (Sensorik-Motorik-Verknüpfungsmuster) in Form von Karten digital in seine Struktur ein-schreibt, sodass das Verhalten automatisch abgespult werden kann. so z.B. die Jahr-Millionen alte Stress-Reaktion (Kampf-/Flucht-Verhalten und die dazu gehörigen endokrinen und neuronalen Vorgänge, Adrenalin ,Sympathikus-Aktivierung usw.)

    Von neuronalen Netzwerken verstehe ich auch nicht viel, da muss man sich richtig drin vertiefen. aber ich glaube, ich verstehe das Prinzip, nämlich wie oben geschrieben: die mimetische Seite des Operierens eines beobachtenden Systems technisch-digital nachahmen (also ohne VOR-ahmen, da fehlt das Lebendige). Dazu muss man natürlich eine Vorstellung davon haben, was Mimesis bedeutet.
    Man könnte sich z.B. fragen (um Ihr Lieblingsbeispiel zu nehmen), wie das zustandekommt, wenn Menschen Himmelsbewegungen nachahmen und das Nach-ahmen dann in den digitalen Mechanismus der Uhr „einfrieren“.

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  4. danke, ich glaube, ich sehe jetzt Ihre Position etwas deutlicher. Aber immer noch würde mir ein weitere Explikation wohl helfen. Ihr letzter Absatz mit meinem Lieblingsbeispiel ;-): Wie kommt das zustande? Was wäre Ihre Antwort?
    Und da mein Lieblingsbeispiel ja ein materielles Artfakt ist, worin läge die Analogie oder Ähnlichkeit zur DNA?

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  5. Das Gemeinsame an Organismen, psychischen und sozialen Systemen (ohne die Unterschiede zu verwischen, daher auch nicht „in einem Aufwisch“) sehe ich darin, dass ich fest-stelle, dass sie alle memorierend-oszillierend ihre innere Struktur in Koppelung mit ihrer Nische (diskret-kontinuierlich) verändern.

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    1. ja, das sehe ich jetzt auch. Ich habe diese Art Abstraktion früher mal als formale Abstraktion bezeichnet, in welcher ein Tisch und ein Hund als Vierbeiner gesehen werden. Und ja, dabei wird nichts verwischt, sondern eine Gemeinsamkeit (hin)beobachtet.
      Vielleicht irritiert mich auch nur meine Brille, wo Sie auch Artefakte als Beispiele nennen, während ich Artefakte metaphorisch als externe Gedächtnisse bezeichne, die gerade nicht meine innere Struktur betreffen. Ach, ich mache wieder alles so kompliziert, sorry.

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  6. Artefakte fungieren für individuelle Akteure als externes Gedächtnis, das ist eine gute Ergänzung. Für soziale Systeme bilden sie sozusagen das Flussbett, das die Kommunikationen immer wieder in die „richtigen“ Bahnen lenkt, isofern also das Gedächtnis sozialer System bilden.

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  7. Zur Frage, wie es dazu kommt, dass Menschen Bewegungen von Himmelskörpern analog in Uhren abbilden.
    Hierzu braucht es eine Unterscheidung, die ich (in Ermangelung eines besseren Worts) als symbolisch generalisiertes Wieder-Eintritts-Medium (sgWEM) bezeichne.
    Ich meine damit
    — die einer bestimmten Gesellschaftsformation zugrundeliegende, allgemein gültige (= zeitlich, sachlich und sozial generalisierte) Denk-Form,
    — die binär codiert ist (z. B. stimmig / nicht-stimmig oder auch schön / hässlich; ein Drittes ist ausgeschlossen),
    — in eine materiell-dingliche Form eingefrorene Gestalt annimmt
    — als „Fetisch“ das Handeln der Akteure sinn-voll orientiert,
    — sodass die Denkform rekursiv wieder in sich selbst eintreten kann und Gesellschaft sich konstituiert.

    Ich unterscheide vier sgWEM: Schönheit, Wahrheit, Macht und Geld. Sie treten in der Evolution von Gesellschaft nacheinander und in dieser Reihenfolge auf, wobei das jeweils folgende sich in das jeweils vorherige einschreibt.

    Im Neolithikum, als Menschen sesshaft wurden und, um sich zu reproduzieren, die Gesetze des Himmels erforschen mussten, wurde Wahrheit zum sgWEM. Die Steinkreise etwa der Megalithkulturen sind die ersten „Uhren“; in ihnen stellte sich für Alle ihre Denkform materiell-sichtbar dar. Die Uhr ist hier noch ein lebendiger Fetisch, d. h. Gesellschaft wird durch regelmäßige, gemeinsame Rituale bewusst in Gang gehalten. Auch der Pharao (Macht als sgKM) musste, nun allerdings als Einzelner und stellvertretend für Alle, den Gang der Sonne und der Menschenwelt noch täglich rituell mimetisch erzeugen.

    Die modernen Uhren treten erst in der Neuzeit auf, wenn das Geld (abstrakte Denk-Form von Wert „als solchem“) als sgKM sich Naturwissenschaft und Technik subsumiert. Die vermittelnde (rituelle) Bewegung verschwindet hier vollkommen. Dadurch entsteht der Schein, als ob eine Uhr objektiv „die Zeit“ mäße, während es in Wirklichkeit der Beobachter ist, der eine Analogie zur Relation Sonne-Erde zieht. Der routinemäßige Gebrauch der Uhr z. B. sagt mehr über den Beobachter und sein (kulturell gelerntes, nämlich lineares) Verständnis von Zeit aus als darüber, was Zeit „ist“. Die Uhr konnte nur dadurch zum Fetisch der Moderne werden, weil dessen permanente, quasi ritualisierte Beschwörung die moderne Lebensweise, die des immer unter Druck stehenden Menschen, reproduziert.

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  8. ich habe zunehmend mehr Mühe mit den Luhmannschen generalisierten Medien. Sie gehören zu einer Theoria, die mir philosophisch scheint (oder wie andere sagen würden, die ich nicht verstehen kann).
    Als Uhr bezeichne ich ein Artefakt. Die Sonnenuhr ist eine primitive Form. Ich kann nichts plausibles dazu finden, wann sie erfunden und vor allem verwendet wurde. Aber nachdem sich auf eigentlichen Uhren die Zeiger bewegten, kann man natürlich auch den Schatten als sich bewegenden Zeiger sehen. Man kann aber gleichgut schauen, wo die Sonne steht oder sich bewegt.
    Sie schlagen ja auch hier vor, die Bedingungen der Möglichkeit zu untersuchen, während ich dazu neige, die Uhr als Tat-Sache zu sehen.
    Ich mache immer wieder die Erfahrung, dass Menschen mit Uhren die Zeit messen und dazu keine Vorstellung von Erdrotation brauchen, weil sie eben wissen, was Zeit ist.
    Ich habe anhand der im Nachhinein „analog“ genannten Uhr über die Analogie nachgedacht, nicht über die Uhr. Deshalb habe ich mich auch nie gefragt, wie es dazu komme, dass Menschen Bewegungen von Himmelskörpern analog in Uhren abbilden. Ich glaube, das war nie, was Menschen machen wollten. Ich glaube, sie wollten Zeit messen. Die „Himmelsmechanik“ der ersten Sesshaften Völker scheint mir eine Geschichte sehr jungen Datum zu sein.
    PS: Meine „analog“-Auffassung hat ja auch bei niemandem Anklang gefunden, auch die heutigen Menschen interessieren sich viel mehr für die Zeit als für Abbildungsverhältnisse.

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